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Prüfungen im Sommersemester 2021


Alle Prüfungsfristen verlängert. Achtung! Gilt nicht für Abschlussarbeiten.



Alle an der Hochschule München immatrikulierten Studierenden erhalten für das Ablegen der im Sommersemester 2021 fälligen Wiederholungsprüfungen ohne gesonderten Antrag eine Nachfrist von einem Semester. Bitte beachten Sie: Ausgenommen von dieser Verlängerung sind die Abschlussarbeiten. Bei der Verlängerung der Bearbeitungszeiten der Abschlussarbeiten, die jetzt zum Teil seit dem WS 2019/20 laufen, müssen Sie ggf. eine angemessene Verlängerung der Bearbeitungszeit im Einzelfall mit der/m zuständigen Betreuer/in und der/m Prüfungskommissionsvorsitzenden vereinbaren.



Fernprüfungen:


Auf Grundlage der Empfehlung des Corona-Planungsstabs und unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemielage hat die Hochschulleitung beschlossen, dass die Prüfungen imSommersemester 2021 im Sinne der bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV § 1 Abs. 2 Satz 2) als elektronische Fernprüfungen angeboten werden.


Das bedeutet auch, dass die HM keine Messehallen für die Prüfungsdurchführung  anmieten wird.  Die Hochschulleitung und der Corona-Planungsstab sind sich darüber bewusst, dass  elektronische Fernprüfungen in vielen Fällen eine große Belastung und Herausforderung  für alle Beteiligten darstellen. Demgegenüber stehen die leider nach wie vor kritische  Inzidenzlage und die derzeit noch bestehenden Unsicherheiten, was den Impffortschritt  sowie den zielführenden Einsatz von Corona-Tests im Kontext von Prüfungen betrifft. Um  auf der Grundlage des jetzigen Wissens hohen Gesundheitsschutz und zugleich  Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen, hat sich die Hochschulleitung für  Fernprüfungen entschieden. Die Entscheidung war auch geleitet von der Überzeugung,  dass eine Verschiebung von Prüfungslasten in die vorlesungsfreie Zeit oder in das  kommende Semester vermieden werden sollte.


Ergänzung der ASPO/APO: Rücktritt von Präsenzprüfungen In den vergangenen zwei Semestern haben sich viele Studierende zu  Wahlrechtsprüfungen in Präsenz angemeldet, sind dann aber zum Prüfungstermin nicht  erschienen. Das ist deswegen problematisch, weil sowohl die Räume im Sinne des  Schutz- und Hygienekonzepts vorbereitet werden müssen, als auch Aufsichten zu  organisieren sind, die deswegen extra anreisen müssen. Weiter stehen diese nicht  wahrgenommenen Prüfungsplätze unter Umständen Ihren KommilitonInnen nicht zur  Verfügung, da über die begrenzte Anzahl von Plätzen das Los entscheidet. Deswegen  wurde der Paragraph 27 „Elektronische Prüfungen“ in der Allgemeinen Studien- und  Prüfungsordnung ergänzt. In § 27 wird folgender neuer Absatz 6 angefügt: „(6) Für die Präsenzprüfungen gem. Abs. 5 Satz 2 gilt § 31 Abs. 1 Satz 1 mit der Maßgabe,  dass ein wirksamer Rücktritt nur vorliegt, wenn sich die/der Studierende mindestens 24  Stunden vor der Präsenzprüfung bei der/dem Prüfer/in in elektronischer Form abgemeldet  hat.“


Die komplette ASPO sowie die APO finden Sie hier:  www.hm.edu/studierende/mein_studium/recht/verordnungen_satzungen.de.html  




Prüfungseinsicht:


Rechtsgrundlagen:


Alle Studierenden haben einen Rechtsanspruch auf die Einsichtnahme ihrer Prüfungsarbeiten. Diesen Anspruch normiert § 19 Abs. 6 RaPO für Diplomstudiengänge, für Bachelor- und Masterstudiengänge ist er in Art. 33 Abs. 2 ASPO bzw. § 11 Abs. 2 APO geregelt.


Das Recht auf Prüfungseinsicht ist Ausfluss des grundgesetzlich geschützten Rechts auf effektiven Rechtsschutz und die Garantie des Rechtswegs aus Art. 19 Abs. 4 GG. Dementsprechend wird das Recht auf die Einsichtnahme in das Verfahren betreffende Akten in Art. 29 BayVwVfG klargestellt.


Mittlerweile eröffnet das Thema Prüfungseinsicht auch den Anwendungsbereich des Datenschutzes: Im Dezember 2017 wurde vom EuGH geklärt, dass Informationen, die von einem Prüfling in einer berufsbezogenen Prüfung in seiner Antwort bzw. als Antwort aufgezeichnet wurden, personenbezogene Daten im Sinne der Richtlinie 95/46 darstellen. Bemerkenswert ist dabei, dass auch die Anmerkungen des Prüfers bzw. der Prüferin als auf den Prüfling bezogene Informationen und damit als personenbezogene Daten (auch) des Prüflings angesehen werden. Diese Entscheidung gilt im Anwendungsbereich der DSGVO weiter.


Umfang der Einsicht:


Das Recht auf Einsichtnahme bezieht sich auf die eigene Prüfungsarbeit. Es findet kein Vergleich mit Prüfungsarbeiten anderer Studierender statt. Nur soweit die Korrektur Bezug nimmt auf eine Musterlösung, muss auch in diese Einsicht gewährt werden; andernfalls besteht im Rahmen der Prüfungseinsicht kein Anspruch auf die Einsicht in die Musterlösung. Die Einsichtnahme muss in einer Weise gewährt werden, dass sich der/die Studierende unter nach Zeit, Ort und sonstigen Umständen zumutbaren Bedingungen über den Inhalt der Prüfungsarbeit informieren kann. Der/die Studierende darf sich bei der Einsichtnahme Notizen machen. Ein Fotografieren der Prüfungsarbeit oder die Herstellung einer Kopie in sonstiger Weise sind hingegen nicht gestattet.


Kopien von Prüfungsarbeiten:


Die Anfertigung von Ablichtungen schriftlicher Prüfungsarbeiten ist nur im Sachgebiet Prüfung und Praktikum möglich (§ 33 Abs. 3 ASPO, § 11 Abs. 3 APO). Die Kopien dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Ausnahme ist die Weitergabe an Bevollmächtigte (z.B. Rechtsanwälte) im Rahmen eines Verwaltungs- oder Klageverfahrens.


Die Aufgabenstellungen der Prüfungsarbeiten sind das geistige Eigentum des Prüfungserstellers und als solche urheberrechtlich geschützt. Eine Weitergabe von Kopien oder eine Veröffentlichung (z.B. im Internet) stellen daher einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar und können dementsprechend rechtlich verfolgt werden.


Prüfungseinsicht online:


Die dargestellten Regelungen gelten für Prüfungseinsichten, die online durchgeführt werden, gleichermaßen. Eine Aufzeichnung, ein Screenshot oder eine sonstige Abbildung der Prüfungsaufgabe ist nicht gestattet. Hinzu kommt, dass eine Aufzeichnung der Prüfungseinsicht ohne vorherige Einverständniserklärung des Prüfers/der Prüferin nicht zulässig ist. Eine nicht genehmigte Aufzeichnung und/oder deren Veröffentlichung stellen einen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar und können rechtlich verfolgt werden.


Für Lehrende (16.06.2021)

Lehrende erhalten in diesem Bereich Informationen zu den Prüfungen im Sommersemester 2021. Für weitere Fragen zum Prüfen können Sie sich an das Fragenmanagement () wenden.



Support zum Einsatz von Medientechnik


Bei Fragen zu mediengestützten Werkzeugen (Moodle, Mahara, Streamingserver etc.) wenden Sie sich gerne das Support Ticket System des ELC.


Bei Fragen zu BigBlue-Button, Zoom oder Jitsi hilft Ihnen gerne der IT-Help-Desk.


Für Studierende (07.06.2021)

Eine Anleitung zur Prüfungsteilnahme finden Sie auf Moodle hier: Handreichung Das Passwort zur Selbsteinschreibung lautet „Prüfung"


Eine Liste mit weiteren Fragen zu Prüfungen im SoSe2021 finden Sie hier:


FAQ


Frage: Was passiert bei Problemen, die bei elektronischen Fernprüfungen auftreten?


Wenn bei elektronischen Fernprüfungen technische Probleme auftauchen, regelt die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in § 9 Abs. 1 Sätze 1-3 das Vorgehen:



1. Ist die Übermittlung der Prüfungsaufgabe, die Bearbeitung der Prüfungsaufgabe, die Übermittlung der Prüfungsleistung oder die Videoaufsicht zum Zeitpunkt der Prüfung bei einer Fernklausur technisch nicht durchführbar, wird die Prüfung im jeweiligen Stadium beendet und die Prüfungsleistung nicht gewertet.


2. Der Prüfungsversuch gilt als nicht vorgenommen.


3. Dies gilt nicht, wenn den Studierenden nachgewiesen werden kann, dass sie die Störung zu verantworten haben.



Das bedeutet: Wenn Sie während einer Prüfung ein technisches Problem haben, müssen Sie dies der Prüfungsaufsicht während der laufenden Prüfung anzeigen, oder es muss für die Prüfungsaufsicht offensichtlich sein. Bitte schreiben Sie in dem Fall eine E-Mail an Ihre PrüferInnen oder die Aufsicht und informieren Sie über das aufgetretene technische Problem. Die Prüfungsaufsicht hält dies im Prüfungsprotokoll fest. Die PrüferInnen melden in diesen Fällen keine Note, da kein Prüfungsversuch angetreten wurde, sondern stellen fest, dass Sie nicht teilgenommen haben. Damit ist für eine Annullierung der Prüfungsleistung kein Platz, weil gar keine Prüfungsleistung vorliegt.



Anders ist es, wenn Sie nach der abgeschlossenen Prüfung noch ein technisches Problem geltend machen möchten, denn die Prüfungsleistung liegt vor und kann bewertet werden. Sie müssen dann nachweisen, dass das Problem bestanden hat. In diesem Fall muss von Ihnen ein Annullierungsantrag gestellt werden. Diese Fälle richten sich nach der RaPO (Probleme im Prüfungsablauf, die nach der Prüfung geltend gemacht werden) und werden gerade nicht von § 9 BayFEV erfasst. Über den Annullierungsantrag entscheidet der Prüfungsausschuss



Frage: Ich habe die Teilnahme an einer Prüfung mit Videoaufsicht nicht eingewilligt. Wann erfahre ich, ob ich an einer Wahlrechtprüfung (=alternative Präsenzprüfung) teilnehmen kann?
Antwort: Die Zuteilung eines Platzes oder ggf. die negative Losentscheidung erhalten Sie so bald wie möglich


Frage: Was passiert im Fall einer verordneten Quarantäne, wenn eine Wahlrechtprüfung, also eine Präsenzprüfung, zu absolvieren ist?
Antwort: Die Teilnahme an der Prüfung ist in diesem Semester nicht möglich. Die Fristen werden wie im Falle einer attestierten Erkrankung anderer Art behandelt.


- Bei weiterhin offenen rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an den Ansprechpartner Ihrer Fakultät im Sachgebiet Prüfung und Praktikum.


- Bei allen anderen weiterhin offenen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Prüfer bzw. Ihre Prüferin.


BEI EINER FEHLERMELDUNG (16.06.2021)

Sie bekommen eine Fehlermeldung ähnlich der Abbildung (siehe unten)? Für den Zugriff von außerhalb des Hochschulnetzes bzw. wenn Sie innerhalb der HM W-LAN nutzen, benötigen Sie eine VPN-Verbindung. Die Anmeldung erfolgt mit dem Usernamen und Passwort Ihres zentralen Hochschulaccounts.


Falls Sie den VPN-Client des LRZ nicht auf Ihrem Rechner installiert haben, können Sie diesen hier herunterladen und wie auf der LRZ-Seite beschrieben, über ihn eine sichere Verbindung herstellen.


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Abbildung: Screenshot Fehlermeldung