Navigation

 
 

News

Offen für Gründungsideen sein

Daniel Lohr besuchte das Entrepreneurship-Programm in Baton Rouge, Louisiana (Foto: privat)
Daniel Lohr besuchte das Entrepreneurship-Programm in Baton Rouge, Louisiana (Foto: privat)

[13|01|2021]

Mechatronik / Feinwerktechnik-Student Daniel Lohr nahm am Fulbright-Entrepreneurship-Programm in den USA teil

 

Beim „Leaders in Entrepreneurship Program“ des Stipendienprogramms Fulbright an der Louisiana State University (LSU) in Baton Rouge waren in den letzten Semesterferien drei HM-Studierende dabei. Einer von ihnen war Daniel Lohr, der im fünften Semester an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik studiert.

 

HM: Warum interessiert Sie das Thema Entrepreneurship unter ingenieurwissenschaftlichen Gesichtspunkten?

Daniel Lohr: Ich begeistere mich seit einigen Jahren für Unternehmensgründungen in mehreren Bereichen. Insbesondere der ingenieurwissenschaftliche Bereich gibt wirkungsvolle Skill-Sets sowie eine hilfreiche Denkweise an die Hand, um Lösungen von Morgen für aktuelle Probleme zu entwickeln.

 

Welche Anforderungen mussten Sie für das Stipendium erfüllen?

Das Bewerbungsverfahren ist schlank gehalten: In einem PDF legt man seine Begeisterung zum Thema Unternehmertum dar, stellt sich vor und beschreibt Ansätze, wie man zur Verbesserung der transatlantischen Beziehung beitragen kann.

 

Welche Inhalte bot das Programm?

Das Programm wechselte zwischen Vorträgen und Workshops zum Thema Unternehmensgründung. Diese wurden von Professoren der Engineering-Fakultät als auch von externen Experten und Gründern abgehalten. Behandelt wurden alle essenziellen Themen wie Ideenfindung, Umsetzung, Finanzierung, Angebot und Nachfrage, Käuferverhalten, globaler und wirtschaftlicher Einfluss auf das Geschäftsvorhaben sowie Disziplin und natürlich: der amerikanische „Gründungs-Spirit“. Zudem haben wir Firmen unterschiedlicher Größe besucht. Ausflüge zu historischen und sehenswerten Plätzen rundeten das Programm ab und ergaben eine gute Mixtur zwischen Weiterbildung und Urlaubsfeeling. Programmpunkte wie das Startup-Weekend und ein Besuch der NASA wurden wegen der Corona-Pandemie in der letzten Woche abgesagt.

Daniel Lohr studiert Mechatronik / Feinwerktechnik an der HM (Foto: privat)
Daniel Lohr studiert Mechatronik / Feinwerktechnik an der HM (Foto: privat)

 

Welche Erkenntnisse konnten Sie durch das Programm gewinnen?

Eine positive Herangehensweise an Problemstellungen, mit offenen Augen durch die Welt gehen und Verbesserungspotenzial erkennen sowie: Einfach ins Handeln kommen und Ideen sofort umsetzen.

 

Was möchten Sie nach dem Abschluss machen?

Auf jeden Fall die Augen für gute Gründungsideen offenhalten. Was die akademische Laufbahn anbelangt, überlege ich nach dem Bachelor-Abschluss einen Master oder MBA zu machen.

 

Fulbright Germany ist das größte Austauschprogramm mit dem Fokus USA und hat bislang insgesamt über 46.000 Deutsche und AmerikanerInnen unterstützt. Fulbright Germany organisiert im Sommer 2021 zwei Summer Institutes. In Michigan eines für Bachelorstudierende in dualen Hochschulstudiengängen und in Virginia speziell für Studierende an Hochschule für angewandte Wissenschaften. Bis zum 27. Januar können sich Bachelor-Studierende für eines der Vollstipendien bewerben.

 

Michigan State University: Fulbright Summer Institute für Studierende an Dualen Hochschulen

Virginia Tech: Fulbright Summer Institute FH für alle nicht-dualen Studiengänge

NEWSARCHIV

Berichte und Informationen rund um die Hochschule München

Veranstaltungen

Vorträge, Tagungen, Events an der Hochschule München