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Motivierte Leute kennenlernen

Margaretha Fürbeck (re.) mit einer Freundin vor der Mississippi River Bridge in Baton Rouge
Margaretha Fürbeck (re.) mit einer Freundin vor der Mississippi River Bridge in Baton Rouge

[19|10|2020]

Margaretha Fürbeck tauchte mithilfe des Fulbright-Entrepreneurship-Programms in die US-Gründungskultur ein

 

Im siebten Semester des Studiengangs Technische Redaktion und Kommunikation nahm Margaretha Fürbeck am Leaders in Entrepreneurship Program des Stipendienprogramms Fulbright an der Louisiana State University (LSU) in Baton Rouge teil.

 

HM: Warum interessiert Sie das Thema Entrepreneurship unter ingenieurwissenschaftlichen Gesichtspunkten?

Margaretha Fürbeck: Meiner Ansicht nach wird das Thema Entrepreneurship hauptsächlich in wirtschaftlichen Studiengängen gefördert. Das ergibt für mich keinen Sinn, denn auch Ingenieure haben gute Ideen. Ein Team mit Leuten aus unterschiedlichen Feldern ergänzt sich außerdem gut und Verantwortlichkeiten lassen sich besser aufteilen. Ein Wettbewerb des SCE hat mein Interesse geweckt, selber zu gründen. Durch das Programm wollte ich gerne andere motivierte Leute kennenlernen.

 

Welche Anforderungen mussten Sie für das Stipendium erfüllen?

Nicht eine 1 vor dem Komma im Notendurchschnitt ist wichtig, sondern das Engagement außerhalb der Hochschule. Deshalb rate ich jedem, es einfach zu probieren, sich für ein Stipendium zu bewerben. Bei diesem speziellen Programm war ein ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund Voraussetzung.

 

Welche Inhalte bot das Programm?

Wir haben viele Unternehmen mit ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund besucht, was uns die Start-up-Kultur in den USA näherbrachte. In Uni-Kursen wurde ebenfalls viel über Start-up-Projekte diskutiert. Die kulturellen Unternehmungen waren beispielsweise der Besuch von Farmen rund um Louisiana sowie Museen zum Thema Sklavenhandel, Mardi Gras sowie Aktivitäten auf dem Campus der Louisiana State University, wo wir wohnten.

 

Welche Erkenntnisse konnten Sie durch das Programm gewinnen?

Offenheit und den Mut zu haben, einfach etwas auszuprobieren. Die Sicherheit Englisch zu sprechen, da wir mit unseren Buddys viel unternommen haben und auch die Uni-Kurse alle auf Englisch waren. Offenheit für die Eigenheiten anderer Kulturen und dieser Akzeptanz entgegenzubringen.

 

Was sind Ihre Ziele jetzt nach dem Abschluss?

Ich möchte mich im Masterstudium weiter in Richtung Management/Entrepreneurship entwickeln. Irgendwann möchte ich auf jeden Fall den Mut haben, etwas zu gründen – zumindest es versuchen – aber noch fehlt mir die „richtige“ Idee. Doch das kommt mit der Zeit.

 

Fulbright Germany ist das größte Austauschprogramm mit dem Fokus USA und hat bislang insgesamt über 46.000 Deutsche und AmerikanerInnen unterstützt. Mehr Informationen zum Leader in Entrepreneurship Program auf der Fulbright-Webseite.

 

 

Mirja Fürst

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